Analysen und Argumente: Brasilien nach Lula

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Ausgabe 92 – April 2011

Potenzial und Herausforderungen für die deutsch- brasilianischen Beziheungen unter Präsidentin Dilma Rousseff

Oliver Stuenkel (ext.) | Peter Fischer-Bollin
Dilma Rousseffs Erfolg bei den brasilianischen Präsidentschaftswahlen vom 31. Oktober 2010 hatte sich schon Monate vor den Wahlen abgezeichnet. Präsident Lula, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr antreten durfte, hatte seine bis vor kurzem noch völlig unbekannte Stabschefin Rousseff systematisch aufgebaut und sie unermüdlich während der Kampagne unterstützt – er begann damit
so früh, dass er mehrfach vom Obersten Wahlgericht zu einem Bußgeld verurteilt wurde. Der Präsident, der in seinem letzten Amtsjahr noch immer die Unterstützung von über 70 Prozent der Brasilianer genoss, hat somit geschafft, was die Opposition unbedingt vermeiden wollte – die Wahl wurde zu einem Plebiszit über Lulas acht Amtsjahre, in denen Brasilien historische Wachstumsraten und ungekannte ökonomische und politische Stabilität erfuhr.
Doch was bedeutet Dilma Rousseffs Präsidentschaft für Brasilien,  für dessen Außenpolitik, und für die deutsch-brasilianischen Beziehungen?

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